Wien (OTS) – – Bereitschaft zu Erster Hilfe ist groß: 8 von 10
Österreicher:innen
würden Erste Hilfe leisten
– Angst vor Fehlern: Nur 36% der Befragten fühlen sich aber sicher,
bei Notfallsituationen helfend einzugreifen
– Psychische Unterstützung: Für 96% sind Zuhören, Beruhigen und Hilfe
-Organisieren ein wichtiger Teil von Erster Hilfe
– Vorrat für kleine Wunden: 99% der Österreicher:innen haben eine
kleine Auswahl an Pflastern daheim
– Hartnäckige Wundmythen brauchen noch mehr Aufklärung: „Wenn eine
Wunde juckt, dann heilt sie“ (68,4 %), „Wunden heilen besser an der
Luft“ (66,3%) und „Salzwasser unterstützt die Wundheilung“ (41,8 %).
Am 13. September war Welttag der Ersten Hilfe, der auf die große
Bedeutung von medizinischer Erstversorgung und (lebens-)rettender
Maßnahmen aufmerksam macht. Aus diesem Anlass präsentiert Hansaplast
als langjähriger Kooperationspartner des Österreichischen Roten
Kreuzes (ÖRK) zum ersten Mal eine Erste-Hilfe-Studie, die dem rot-
weiß-roten Wissensstand zum Thema, der Hilfsbereitschaft der
Österreicher:innen und den häufigsten Wundmythen auf den Grund geht.
Die Ergebnisse zeigen: Für die meisten Österreicher:innen ist
Hilfeleisten selbstverständlich, wenngleich Wundmythen und
Unsicherheiten weiterhin bestehen bleiben. Die Ergebnisse der ersten
Hansaplast Erste-Hilfe-Studie zeigen, dass die Bereitschaft zu Erster
Hilfe hierzulande sehr groß ist – 8 von 10 Österreicher:innen würden
auf jeden Fall Erste Hilfe leisten (wollen). Es ist eine beachtlich
hohe Zahl, wenn man bedenkt, dass sich nur 36 Prozent der Befragten
sicher fühlen, bei Notfallsituationen helfend einzugreifen. Auch der
Anteil derer, die sich Sorgen machen, bei ihren Hilfsmaßnahmen Fehler
zu begehen, liegt bei 36 Prozent – wobei Frauen im Vergleich zu
männlichen Befragten in diesem Punkt deutlich mehr Bedenken äußern.
Gründe für die Unsicherheit gibt es einige, fehlendes Wissen (28,5%)
und Angst vor Fehlern (26,6%) werden aber am häufigsten genannt.
Zwtl.: Immer ein Pflaster bei der Hand
Darüber, dass Helfen wichtig ist und viele Facetten hat, herrscht
Einigkeit: Für 96 Prozent der Befragten zählt psychische
Unterstützung – etwa in Form von Zuhören, Beruhigen und Hilfe-
Organisieren – zu einem wichtigen Bestandteil der Ersten Hilfe.
Uneinigkeit besteht jedoch darin, in welchen Situationen Erste Hilfe
tatsächlich zu leisten ist. So sind 15 Prozent der Österreicher:innen
laut Hansaplast-Studie der Meinung, dass ein helfendes Eingreifen
erst dann notwendig wird, wenn eine sichtbare Verletzung vorliegt
oder Blut zu sehen ist. Für die Versorgung sichtbarer, kleinerer
Wunden sind die Österreicher:innen immerhin vorbereitet: Nahezu alle
Befragten (99,3 %) haben zumindest eine geringe Menge an Pflastern (
daheim) vorrätig. Bei manchen dürfte die schnelle Verfügbarkeit eines
Pflasters dennoch eher Zufall sein: Denn während 43 Prozent Pflaster
geplant im Voraus kaufen, geben immerhin 21 Prozent an, Pflaster erst
dann zu besorgen, wenn sie gebraucht werden. Jüngere Befragte der
Generation Z outen sich beim Pflasterkauf im Übrigen als besonders
spontan. Bei der Wahl der Produkte ist dafür eine klare Tendenz zu
erkennen: Mehr als die Hälfte der Österreicher:innen entscheiden sich
für Pflaster von Hansaplast.
Zwtl.: Mythen der Wundheilung
Immer wieder beruhen Behandlungsmaßnahmen auf gängigen Wundmythen
statt auf faktenbasiertem Wissen. Die hartnäckigsten Mythen sind laut
Hansaplast Erste-Hilfe-Studie: „Wenn eine Wunde juckt, dann heilt
sie“ (68,4 %), „Wunden heilen besser an der Luft“ (66,3 %) und
„Salzwasser unterstützt die Wundheilung“ (41,8 %). Tatsächlich
verhält es sich laut Hansaplast-Expertise aber anders: Eine juckende
Wunde, insbesondere, wenn sie stark gerötet ist, kann Zeichen für
eine Entzündung sein und muss rasch behandelt werden. Luft ist per se
nicht schlecht – oberstes Gebot für eine optimale Wundheilung ist
aber, dass eine Wunde sauber, keimfrei und geschützt bleibt. Deshalb
sollte der verletzte Bereich immer mit einem atmungsaktiven Pflaster
abgedeckt werden. Auch Salzwasser ist alles andere als ein optimales
Mittel zur Wundversorgung: Es ist oftmals mit Keimen belastet oder
durch Chemikalien kontaminiert, was das Infektionsrisiko erheblich
hebt. Dass fehlendes Know-how bei der Wundversorgung immer noch ein
weitverbreitetes Problem ist, weiß Alina Zügner-Schindler , Business
Unit Head Health Care AT & EE bei Beiersdorf: „Obwohl bekannt ist,
dass gerade Schnitt- und Schürfwunden die mit Abstand häufigsten
Verletzungen im Alltag sind, zeigt sich immer noch, dass wenig Wissen
zu deren Behandlung vorhanden ist und viele Fehler bei der Versorgung
gemacht werden.“
Um derartige Wissenslücken zu schließen, macht Hansaplast
konsequent auf die nötige Wundroutine aufmerksam – ob auf der
Website, Social Media oder in Zusammenarbeit mit dem ÖRK. Die Erste-
Hilfe-Studie der Beiersdorf-Traditionsmarke ist unter anderem ein
weiterer Baustein für mehr Bewusstsein für den Aufbau von Erste-Hilfe
-Kompetenz. Auch mit anderen Projekten arbeitet man gezielt an der
Wissensvermittlung: So organisiert Hansaplast gemeinsam mit dem ÖRK
Erste-Hilfe-Trainings, produziert Erste-Hilfe-Videos, erarbeitet
Erste-Hilfe-Tipps und vieles mehr.
Zwtl.: Erste-Hilfe-Kompetenz muss man auffrischen
Dass es beim langfristigen Erhalten von Erste-Hilfe-Wissen
Aufholbedarf gibt, bestätigt die Erste Hilfe-Studie von Hansaplast:
Zwar haben 95 Prozent der Österreicher:innen – zum Beispiel für den
Erwerb ihres Führerscheins oder im Rahmen betrieblicher
Sicherheitsprogramme – bereits einen Erste Hilfe-Grundkurs
absolviert. Durchschnittlich liegt der Zeitpunkt der Durchführung
aber 12 Jahre zurück. An fehlenden Kursangeboten in der Umgebung
liegt das nicht: Nur rund 8 Prozent sehen einen erschwerten Zugang zu
einem Erste-Hilfe-Kurs als Grund, einen solchen nicht zu besuchen.
Vielmehr werden allen voran Kostengründe (32,7%), das Gefühl, dass
keine Dringlichkeit besteht (30,7%) oder die Angst vor dem Handeln in
Notfallsituation (16,7%) als persönliche Hindernisse angeführt. Und
manchen mangelt es laut Studie an Zeit (12,2%), Interesse (8%) oder
der Motivation, ihre Bequemlichkeit (8%) zu überwinden.





