Hungerländer/Pasquali: Wien braucht konsequente Antworten auf Angriffe gegen Kirchen und Gebetsstätten

Wien (OTS) – Nach einer beispiellosen Serie von Schändungen an
Gebetsstätten und
Gedenkorten in Wien zeigen sich die Wiener Volkspartei und ihre
Vertreterinnen und Vertreter tief besorgt. Innerhalb weniger Tage
wurden eine Pfarrkirche, eine christliche NS-Gedenkstätte sowie ein
Gebetsgarten Ziel von Vandalismus und Hassbotschaften. Zuletzt wurde
in der Nacht auf den 24. September auch die Fassade der
Paulanerkirche in Wien-Wieden mit roter Farbe beschmiert – ein
Angriff, dessen blutähnliche Farbspuren besonders verstörend wirken.

„Wir sehen hier eine erschreckende Zunahme an christenfeindlicher
Aggression. Diese Anschläge sind nicht nur Sachbeschädigungen, sie
sind Angriffe auf das friedliche Miteinander in unserer Stadt“, warnt
Gemeinderätin Caroline Hungerländer, Menschenrechtssprecherin der
Wiener Volkspartei. „Christinnen und Christen müssen sich in Wien
sicher fühlen können. Die Stadtregierung darf hier nicht länger
zuschauen, sondern muss den Schutz religiöser Einrichtungen endlich
zur Priorität machen.“

Auch Johannes Pasquali, Bezirksparteiobmann der Wiener
Volkspartei Wieden, zeigt sich alarmiert: „Wenn Kirchen,
Gedenkstätten und Gebetsorte zur Zielscheibe von Hass werden, ist das
ein Angriff auf unsere demokratischen Werte. Die Attacke auf die
Paulanerkirche mitten auf der Wieden zeigt, dass sich Täter nicht
einmal mehr vor zentralen, gut frequentierten Orten schrecken. Wien
muss ein Ort bleiben, an dem Respekt und Toleranz selbstverständlich
sind. Es braucht rasche Ermittlungen, sichtbare Sicherheitsmaßnahmen
und eine klare öffentliche Verurteilung dieser Taten.“

Abschließend betonen Hungerländer und Pasquali: „Wir stehen an
der Seite aller Betroffenen und fordern keine Toleranz gegenüber
Angriffen auf Glaubensgemeinschaften. Die Stadt und die
Sicherheitsbehörden sind gefordert, entschlossen zu handeln – für den
Schutz unserer religiösen Vielfalt und für den sozialen Frieden in
Wien.“