Wien (OTS) – Nach einem erfolgreichen Vereinsjahr und dem effektiven
Engagement
für eine moderne Digitalpolitik im neuen Regierungsprogramm zeigten
sich die Mitglieder der ISPA zufrieden: Sie wählten am gestrigen
Donnerstag bei der 29. Generalversammlung einen neuen Vorstand und
dabei bereits zum 10. Mal Harald Kapper zum Präsidenten.
Neben Präsident Harald Kapper, Gründer und Geschäftsführer des
Internet Service Providers kapper.net, wurden auch Georg Chytil (
nextlayer), Florian Parnigoni (spusu), Natalie Ségur-Cabanac (Magenta
) und Julia Seitlinger (datenwerk Innovationsagentur) in den Vorstand
gewählt. Um darüber hinaus eine breitere Abbildung der
Branchenpluralität zu gewährleisten und weitere Expertise in den
Vorstand zu holen, wurde dieser wie schon in den letzten Jahren
erweitert. Kooptiert wurden Peter Oskar Miller (HXS), Thomas Spieler
(Amazon), Julia Sokol (Hutchison Drei Austria) und Monika Valcanover
(LIWEST Kabelmedien).
Kapper sagt zu seiner zehnten Wahl zum ISPA-Präsidenten: „Das ist
eine große Ehre und ich danke allen Mitgliedern von Herzen. Ich freue
mich sehr, dass ich sie nun schon so lange und offenbar zu ihrer
Zufriedenheit vertreten darf. Schließlich ist gerade für die ISPA als
freiwillige Interessenvertretung die demokratische Legitimation
entscheidend.“
Zwtl.: Fokus auf Innovation, fairen Wettbewerb und Grundrechte
Für das zehnte Jahr seiner Präsidentschaft sieht er drei
wesentliche Themen auf der Agenda der ISPA: „ Zum einen haben wir in
den letzten Jahren in Europa viel über einen Innovations-Vorsprung
der USA gesprochen – jetzt ist es Zeit, etwas zu tun. Das Know-how
ist da, die Unternehmen stehen bereit, man muss sie nur machen
lassen. Zu oft sind die Hindernisse rein bürokratisch, besonders bei
der Datenwirtschaft.“ Zum anderen wird es ein entscheidendes Jahr für
die Internetanbieter, so Kapper: „Förderungen werden hinterfragt und
Behördenentscheidungen stehen auf dem Prüfstand. Die ISPA setzt sich
weiterhin für fairen Wettbewerb und eine möglichst große
Anbietervielfalt ein. “
Aber es gehe in Fragen der Digitalpolitik auch immer mehr darum,
was heute nötig ist, um die offene Gesellschaft zu stärken: „ Man
stärkt Demokratie und Rechtstaat nicht mit Massenüberwachung. Zuletzt
wurde in Österreich die Messenger-Überwachung beschlossen, nun auf EU
-Ebene der Plan im letzten Moment verschoben, die sichere Online-
Kommunikation gegen Kinderschutz abzutauschen. Die ISPA wird weiter
wachsam sein und klar für grundrechtskonforme Lösungen eintreten.“
Mit diesem Fokus auf Innovation, fairen Wettbewerb und
Grundrechte für ein freies und sicheres Internet geht die ISPA damit
bestärkt in ihr 29. Vereinsjahr.
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