ÖAAB-Erfolg: Leistung muss sich auch im Alter lohnen

Wien (OTS) – „Dieses Paket ist ein echter Meilenstein. Es zeigt klar:
Wir stehen
an der Seite der Fleißigen in diesem Land – unabhängig vom Alter“,
betont ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Lukas Brandweiner anlässlich der
Präsentation des neuen Pakets für Arbeiten in der Pension und
steuerliche Entlastung von Überstunden im heutigen Ministerrat.

Arbeiten in der Pension wird attraktiver

Kern des neuen Modells ist ein Steuerfreibetrag für den
Zuverdienst in der Alterspension. Künftig sollen Pensionistinnen und
Pensionisten bis zu 15.000 Euro pro Jahr steuerfrei dazuverdienen
können. Das Modell gilt ab 1. Jänner 2027 für Angestellte und
Selbständige.

„Wer auch nach dem Ende der Erwerbstätigkeit arbeiten will und so
einen wichtigen Beitrag für die Allgemeinheit leistet, soll auch
etwas davon haben und steuerlich entlastet werden. Das ist Respekt
vor Leistung und Erfahrung“, so Brandweiner.

Zusätzlich ist eine Befreiung von Sozialversicherungsbeiträgen
für Dienstnehmer in einer echten Alterspension vorgesehen.
Dienstgeber leisten lediglich den halben Beitrag zur Pensions- und
Krankenversicherung, alle weiteren Lohnnebenkosten bleiben
unverändert.

Entlastung bei Überstunden

Ab 2026 wird ein steuerfreier Freibetrag von 170 Euro für bis zu
15 Überstunden pro Monat eingeführt. Gleichzeitig wird gesetzlich
klargestellt, dass das Sonn- und Feiertagsentgelt wieder steuerfrei
ist.

„Mehr Arbeit muss sich wieder mehr auszahlen – für jene, die
Verantwortung übernehmen und Leistung bringen“, so der ÖAAB-
Generalsekretär weiter. „Dieses Paket bringt mehr Fairness ins System
und zeigt, dass der ÖAAB konsequent für jene eintritt, die täglich
arbeiten, Überstunden leisten, in der Alterspension weiter fleißig
sind und am Aufschwung für Österreich arbeiten“, betont Brandweiner
abschließend.