ÖVP – Hungerländer: Fischsterben in der Unteren Lobau zeigt dramatische Folgen des niedrigen Wasserstandes

Wien (OTS) – Die nun bestätigten Ursachen für das Fischsterben in der
Unteren
Lobau sind aus Sicht der Wiener Volkspartei ein alarmierendes Zeichen
für den Zustand dieses sensiblen Naturraums. Laut Gutachten der
Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Magistratsabteilung
49 sind rund 1.000 Fische aufgrund des niedrigen Wasserstandes, einer
lang anhaltenden Eisdecke und der Freisetzung von Faulgasen erstickt.

„Dass in der Unteren Lobau Tausende Tiere aufgrund des zu
niedrigen Wasserstandes verenden, zeigt in aller Deutlichkeit, wie
ernst die Lage mittlerweile ist. Dieses Fischsterben ist ein weiteres
deutliches Signal dafür, dass die Wasserproblematik in der Unteren
Lobau nicht länger ignoriert werden darf“, so die Donaustädter
Gemeinderätin der Wiener Volkspartei, Caroline Hungerländer.

Bereits seit Jahren werde auf die zunehmende Austrocknung der
Unteren Lobau hingewiesen. Gerade deshalb braucht es nun endlich
konkrete Maßnahmen, um die Wasserzufuhr nachhaltig sicherzustellen.
Die Bezirksrätin der Volkspartei Donaustadt, Gerda Müller, werde
daher in der kommenden Bezirksvertretung einen entsprechenden Antrag
einbringen.

„SPÖ-Umweltstadtrat Jürgen Czernohorszky muss nun endlich rasch
handeln und ein umfassendes Maßnahmenpaket vorlegen“, betont
Hungerländer abschließend.