„Report“ über die Grundsteuer, die ewige Geldreserve der Republik

Wien (OTS) – Yilmaz Gülüm präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem
16. Dezember
2025, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Themen:

Bitte warten!
Die Dreier-Koalition hat gegen Ende ihres ersten Jahres doch noch ein
großes Reformvorhaben auf den Weg gebracht: das Elektrizitäts-
Wirtschaftsgesetz wurde auf den letzten Drücker mit Stimmen der
Grünen im Parlament beschlossen. Andere große Vorhaben, wie etwa das
Klimagesetz oder die Bundesstaatsanwaltschaft, lassen aber, obwohl
schon mehrmals angekündigt und präsentiert, weiter auf sich warten.
Laura Franz und Patrick Gruska haben die drei Regierungskoordinatoren
zum Interview gebeten und ziehen Bilanz über das erste, schwierige
Jahr von ÖVP, SPÖ und NEOS.

Dazu im Interview mit Eva Linsinger: ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian

40 Jahre vertagt – Grundsteuer, die ewige Geldreserve der Republik
Seit vier Jahrzehnten bleibt die österreichische Grundsteuer
unverändert. Der „Report“ zeigt, warum die überholten Einheitswerte
zu einer massiven Schieflage führen und Reformen bisher an
parteipolitischen Blockaden scheiterten. Wechselnde Finanzminister
planten Änderungen bei der Grundsteuer – ohne Erfolg. Nun, in Zeiten
der Budgetkrise, flammt die politische Debatte wieder einmal auf.
Während Gemeinden mehr Fairness fordern, warnen Kritiker vor höheren
Belastungen für Mieter und Eigentümer. Vanessa Böttcher und Emanuel
Liedl gehen der entscheidenden Frage nach: Was würde eine Erhöhung
der Grundsteuer tatsächlich bringen – und wem?

Polit-Show Song Contest
Der 70. Song Contest nächstes Jahr in Wien wird zur künstlerischen
Mega-Show und zum politischen Lackmustest. Israel nimmt – wie eine
große Mehrheit der teilnehmenden Rundfunkanstalten Europas
entschieden hat – teil. Fünf Staaten haben daraufhin ihre Nicht-
Teilnahme verkündet: Spanien, die Niederlande, Slowenien, Irland und
zuletzt Island. Damit treffen sie auch die regierungskritische
Rundfunkanstalt KAN, die in Israel um ihre Unabhängigkeit und ihre
Existenz kämpft. Ist der Künstler-Boykott ein probates Mittel, um
Protest auszudrücken, oder versuchen Länder wie Spanien damit nur von
ihren innenpolitischen Problemen abzulenken? Ein Blick in die bewegte
Geschichte des ESC zeigt, der Song Contest war immer politisch
hochbrisant und ein Katalysator für Gesellschaftspolitik, manchmal
sogar ein Wegbereiter für Demokratie und Inklusion. Das Großereignis
liefert verlässlich Weltpolitik im Brennglas, zeigen Laura Franz und
Sabina Riedl.