Wien (OTS) – Nach Fertigstellung des ersten Abschnittes der neuen
klimafitten
Äußeren Mariahilfer Straße vom Gürtel bis zur Clementinengasse im
Vorjahr, startet nun die Umgestaltung des zweiten Teils: Mit 45 neuen
Baumpflanzungen wird der Bereich zwischen der Clementinengasse und
der Anschützgasse zur begrünten Allee im 15. Bezirk! Ein breiter,
baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg verlängert die hochwertige
Radverbindung um weitere 700 Meter. Gemeinsam mit Bezirksvorsteher
Dietmar Baurecht und NEOS Wien Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-
Leixner hat Mobilitätsstadträtin Ulli Sima den Startschuss für den 2.
Abschnitt gegeben.
„Der so schön gewordene erste Abschnitt zeigt sehr klar, wohin
die Reise geht: Ein baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg, viele
bunte Beete und neue Bäume, inklusive Sitzgelegenheiten und
Nebelstelen werten die Äußere Mahü deutlich auf. Mit dem 2. Abschnitt
setzen wir diese Aufwertung nun fort und schaffen eine Top-
Radverbindung über 1,3 km vom Gürtel in den 15. Bezirk, der dann
gesamt mit 63 neuen Bäumen und 100 Grünbeeten versehen sein wird.
Auch schaffen wir insgesamt 133 Sitzmöbeln und schattige
Aufenthaltsplätze mit 26 Nebelstelen – ein Mehrwert für alle“, so
Sima. Sie bedankt sich beim Bezirk und bei den Dienststellen der
Stadt für die so erfolgreiche Zusammenarbeit. Wie bereits im 1. Teil
haben die Wiener Wasserwerke auch im 2. Abschnitt im Vorfeld der
Gestaltungsmaßnahmen Wasserrohre getauscht. Fertig sein wird der 2.
Abschnitt der Äußeren Mahü noch vor dem Sommer 2027.
Breite Bürger*innenbeteiligung zeigt Wunsch nach Begrünung und
Verkehrsberuhigung
Die Umgestaltung verpasst dem Grätzl nicht nur optisch ein
Facelift, sie bringt mit viel Begrünung und Kühlung auch wesentlich
mehr Lebensqualität in den Westen Wiens. „Als Bezirksvorsteher sind
mir die Bedürfnisse der Bewohner*innen und der Geschäftstreibenden
ein großes Anliegen. Eine groß angelegte Befragung im September 2023
hat den Startschuss für mehr Grünflächen, konsumfreie
Aufenthaltsbereiche und eine gut ausgebaute Radinfrastruktur gelegt.
Im ersten Abschnitt ist bereits das ‚Good Feeling‘ spürbar: Wer zu
Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, profitiert vom neuen Radweg,
breiteren Gehsteigen und beruhigten Gastgartenbereichen – das bringt
auch der lokalen Wirtschaft mehr Qualität und so geht es weiter!“,
erläutert Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht.
1. Abschnitt Gürtel bis Clementinengasse fertig
Der Abschnitt zwischen dem Gürtel und der Clementinengasse glänzt
bereits mit über 600 Meter neuer Radinfrastruktur und 18 neuen
Bäumen. Sitzgelegenheiten, Trinkhydranten und 800 Quadratmeter
zusätzliche Grünflächen lassen den ersten Abschnitt in neuem,
klimafittem Glanz erstrahlen, er wird bereits sehr gut angenommen.
Neue Lokale sind entlang des Radweges entstanden, die neuen
Aufenthaltsflächen sind Orte des Zusammenkommens geworden.
Highlight verkehrsberuhigte Clementinengasse
Ein besonderes Highlight erwartet Zufußgehende und Anrainer*innen
in der Clementinengasse. Die Seitenstraße der Äußeren Mariahilfer
Straße wird am Ende der 2. Bauphase ebenfalls klimafit umgestaltet.
Sie wird zu einer verkehrsberuhigten, begrünten Sackgasse. Zwei
zusätzliche Bäume, viele Grünflächen, ein Wasserspiel und ein
Trinkhydrant sorgen im Sommer für Abkühlung, diverse bequeme
Sitzmöbel laden hier künftig zum entspannten Verweilen ein!
2. Abschnitt Clementinengasse bis Anschützgasse bis Sommer 2027
Wie auch schon im ersten Abschnitt, wird die Straße stadtauswärts
weiter als Einbahn geführt und damit Platz für den baulich getrennten
Zwei-Richtungs-Radweg sowie Aufenthaltsplätze geschaffen. Damit wird
in Kombination mit dem bereits fertiggestellten ersten Abschnitt eine
rund 1,3 Kilometer lange Verbindung zwischen dem 15. und dem 6.
Bezirk geschaffen, die ein komfortables und sicheres Radfahren für
alle ermöglicht. Auch für alle anderen gibt es good news: Neben 45
Baumneupflanzungen werden die bestehenden Grünflächen erweitert und
teilweise miteinander verbunden. Insgesamt wird es nach
Fertigstellung mehr als 1.200 Quadratmeter neue Grünflächen in diesem
Abschnitt geben. So kann auch in Zukunft Regenwasser gut versickern
und leichter an die Wurzeln der Bäume gelangen, um diese beim Wachsen
zu unterstützen. Zahlreiche Sitzgelegenheiten entlang dieser
Grünflächen laden zum Verweilen ein und bieten im Sommer einen kühlen
Schattenplatz zum Ausrasten nach einem Einkaufsbummel.
„Heiter weiter auf der Äußeren Mahü! Auch der zweite Bauabschnitt
bringt wieder viel mehr Platz und Sicherheit für Menschen zu Fuß und
auf dem Fahrrad sowie mehr Aufenthalts- und Lebensqualität für die
Anwohner*innen. Und für alle, die dann bald zum Shoppen, Genießen und
Flanieren kommen werden. Mit dieser Umgestaltung investieren wir als
Aufschwungskoalition nicht nur in Klimawandelanpassung und
klimafreundliche Mobilität, sondern bringen auch wichtige Impulse für
die lokale Wirtschaft. Denn wo man sich lieber aufhält, konsumiert
man auch lieber“, freut sich NEOS Wien Mobilitätssprecherin Angelika
Pipal-Leixner.
Schattige und gekühlte Aufenthaltsmöglichkeiten für alle
Auch die Wasserversorgung kommt in der Äußeren Mahü nicht zu
kurz! Neben 5 Trinkhydranten, die in den heißen Sommermonaten mit
einem erfrischenden Schluck Wiener Hochquellwasser punkten, wird es
auch 2 Wasserspiele sowie 14 im Projektbereich verteilte Nebelstelen
geben, die für zusätzliche Abkühlung sorgen. In Kombination mit der
Verwendung von besonders hochwertigen Materialien bei der
Oberflächenherstellung sorgt dieser Cooling-Spot auch in vielen
Jahren noch für eine angenehme Umgebung.
Gute Anbindung an den Schwendermarkt
An der Route durch die Äußere Mahü liegt auch der Schwendermarkt,
einer der ältesten Märkte Wiens. Er wird künftig durch den breiten,
komfortablen Radweg noch besser erreichbar. Das Marktamt hat bereits
für Aufwertung und Belebung des Marktes gesorgt und den einstigen
Fischmarkt mit weiteren Grünflächen, neuen Bäumen und zusätzlichen
Sitzgelegenheiten ausgestattet. Somit laden die zahlreichen Cafés und
Lokale in Zukunft in einer noch attraktiveren Umgebung zum Verweilen
und Zusammenkommen ein.
Abschnitt 3 folgt im Anschluss
In einem weiteren Abschnitt wird die Äußere Mariahilfer Straße in
den kommenden Jahren schließlich von der Anschützgasse bis zur
Schloßallee umgestaltet und bietet dann komfortables Radfahrvergnügen
auf einer Länge von fast 2 Kilometern in einem begrünten, klimafitten
Ambiente, das vom 6. Bezirk, durch den gesamten 15. Bezirk bis zum
14. Bezirk reicht.
Zahlen und Fakten zu den beiden ersten Abschnitten gesamt:
– Länge des Radwegs: 1.300 m zwischen Gürtel und Anschützgasse
– 63 neue Bäume
– Neu begrünte Fläche: Rund 2.000 qm mehr Grünflächen (+ rund 320 qm
Bestand)
– 100 Grünbeete
– In 88 Grünbeeten neue Bäume oder Bestandsbäume
– Entsiegelte Pflasterfläche: 12.000 qm
– 26 Nebelstelen zu je 2 Stück an 18 Standorten
– 3 Wasserspiele mit Bodendüsen
– 13 Trinkhydranten
– 133 Sitzmöbel
– Sitzstufen bei Mahü 170
Wiens große Radwegoffensive
Die Wiener Radwegoffensive geht weiter! Die rot-pinke Koalition
hat seit dem Start 2021 bereits über 250 Projekte und knapp 100 km im
Hauptradwegenetz umgesetzt, dazu kommen 50 km im Bezirksnetz. Knapp
190 Mio. Euro wurden bisher in den Ausbau des Radwegenetzes
investiert. Auch heuer geht der Ausbau weiter, es stehen 33 Projekte
und 12,5 km neue Radwege am Programm, darunter der 2. Teil der
Äußeren Mahü.
Alle Infos zu den Radwegeprojekten inklusive interaktiver Karte
aller Projekte auf fahrradwien.at
rk-Fotoservice: https://presse.wien.gv.at/





