Wien (OTS) – SPÖ-Bildungssprecher Heinrich Himmer begrüßt die
Initiative von
Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner gemeinsam mit der
Österreichischen Hochschüler:innenschaft, einen Unterstützungsfonds
für iranische Studierende in Österreich einzurichten. „Damit kann
jenen iranischen Studierenden, die wegen der Protestwelle und der
Repressalien in ihrer Heimat den Kontakt nach Hause und damit die
finanzielle Unterstützung der Familie verloren haben, rasch und
unbürokratisch geholfen werden“, sagt Himmer. ****
„Der SAFE Fund (Support for Academic Freedom and Education) ist
ein wichtiges Signal der Solidarität und der akademischen Freiheit“,
so Himmer. „Wir sind solidarisch mit den mutigen Iranerinnen und
Iranern, die um ihre Freiheit kämpfen und geben ihren studierenden
Angehörigen bei uns Unterstützung, wenn nötig“, so Himmer. Die
maximale Förderhöhe soll 1.000 Euro pro Person betragen.
Rund 3.000 iranische Studierende sind aktuell an österreichischen
Hochschulen inskribiert. Viele von ihnen sind psychisch stark
belastet, aber auch finanziell unter Druck geraten, weil der Kontakt
zu Familien und Freund:innen abgebrochen ist und die finanzielle
Unterstützung aus der Heimat wegfällt. Die stark gestiegene Zahl an
Anfragen bei ÖH und Ombudsstellen zeigt den akuten Handlungsbedarf.
Die geplante Antragstellung beim Unterstützungsfonds ab Mitte Februar
und die unbürokratische Abwicklung über bestehende ÖH-Strukturen sind
ein sinnvoller Weg, sagt Himmer: „Jetzt geht es darum, rasch zu
helfen und den betroffenen Studierenden Perspektiven zu sichern.“ (
Schluss) ah/ls





