Wien (OTS) – SPÖ-Wissenschaftssprecher Heinrich Himmer begrüßt die
heute
präsentierte Analyse des Rates für Forschung, Wissenschaft,
Innovation und Technologieentwicklung (FORWIT) zum österreichischen
Hochschulsystem: „Die Analyse zeigt klar, wo die Herausforderungen
liegen. Insbesondere bei den Karrierepfaden für junge
Wissenschafter:innen müssen wir besser werden. Befristungen,
unsichere Perspektiven und ein zu stark auf Professuren
ausgerichtetes System schrecken Talente ab und gefährden langfristig
die Qualität von Forschung und Lehre.“ ****
Himmer verweist dabei insbesondere auf die Problematik der
Kettenverträge und die oft fehlenden klaren Entwicklungsperspektiven
im sogenannten Mittelbau: „Wir brauchen verlässliche, planbare
Karrierewege, um wissenschaftliche Karrieren attraktiv zu machen und
die besten Köpfe für die Forschung und Lehre zu gewinnen.
Zugleich betont Himmer, dass mit der geplanten Hochschulstrategie
2040, die 2026 erarbeitet und 2027 präsentiert werden soll, eine
wichtige Grundlage bereits geschaffen wird: „Unsere
Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner hat mit der
Hochschulstrategie 2040 einen umfassenden Prozess gestartet, um
unsere Hochschulen besser und fairer zu gestalten. Die FORWIT-Analyse
liefert wichtige Denkanstöße für die Arbeit der kommenden Monate.“ (
Schluss) mf/ls





