SPÖ-Seltenheim begrüßt Social-Media-Altersbeschränkung: „Wir schützen Kinder und Jugendliche vor schädlichen Inhalten auf Social Media“

Wien (OTS) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer, SPÖ-Mediensprecher Klaus
Seltenheim
begrüßt die heutige Einigung der Bundesregierung auf eine Social-
Media-Altersbeschränkung für Kinder unter 14 Jahre: „Mit dem Social-
Media-Ordnungsgesetz regeln wir das Mindestalter für die Social-Media
-Nutzung gesetzlich. Es geht uns nicht um Verbote, sondern um den
Schutz von Kindern vor schädlichen Inhalten. Uns geht es darum,
Kindern ein sicheres, gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Wir wissen,
dass Soziale Medien die psychische Gesundheit von jungen Menschen
negativ beeinflussen können und wir wissen, wie leicht junge Menschen
online radikalisiert werden können. Wir wollen nicht, dass unsere
Kinder den großen Konzernen schutzlos ausgeliefert sind. Das wird nur
funktionieren, wenn wir nachhaltig mehr Ressourcen in Medienkompetenz
stecken, und das tun wir“, so Seltenheim am Freitag gegenüber dem SPÖ
-Pressedienst. „Der Vorstoß von Vizekanzler, Medienminister und SPÖ-
Chef Andreas Babler ist ein wichtiger und richtiger Schritt – wir
greifen ein und bringen mehr Ordnung in den digitalen Raum.“ ****

„Drei Viertel der 11- bis 17-Jährigen in Österreich nutzen Social
Media – um sie vor Gefahren und Risiken wie Sucht oder Cybermobbing
bis hin zu Radikalisierung zu schützen, hat die Regierung ein
umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt. Damit werden Kinder geschützt,
Eltern unterstützt und die Medienkompetenz – und damit unsere
Demokratie – gestärkt“, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. „Neben
unserer nationalen Altersbeschränkung für Social Media kämpfen wir
weiter für ein EU-weites Mindestalter. Social-Media-Konzerne, denen
es nur um ihren Profit geht und denen das Wohlergehen der Kinder egal
ist, sollen in die Pflicht genommen werden“, so Seltenheim. Der
Digital Services Act soll von der Kommission konsequenter
durchgesetzt werden – „denn Reichweite bedeutet auch Verantwortung“.
Zudem wird die Medienkompetenz an den Schulen gestärkt. „Vor allem
junge Menschen informieren sich in erster Linie online – sie müssen
erkennen können, was Qualitätsjournalismus ist und welchen Quellen
sie vertrauen können“, so Seltenheim. (Schluss) bj/mb