Starker Kulturmonat Mai in Niederösterreichs Regionen

St. Pölten (OTS) – Wenn Feste gefeiert werden, Museen und
Musikschulen ihre Türen
öffnen, engagierte Kulturinitiativen für frische kulturelle Zugänge
sorgen, werden rund 100.000 Menschen dies kulturellen Angebote allein
im Mai besuchen. So wird sichtbar wie Regionalkultur wirklich ist:
lebendig, verbindend und unverzichtbar.

Gerade in einer zunehmend globalisierten und digitalen Welt gewinnt
dieses echte, unmittelbare Erleben an Bedeutung. Was durch
gemeinsames Engagement entsteht, kann keine künstliche Intelligenz je
ersetzten. „Regionale Kulturarbeit wird durch viele Ehrenamtliche und
Freiwillige getragen und Dank ihres Einsatzes freuen sich sehr viele
Besucherinnen und Besucher in allen Regionen,“ betont Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner.
Genau diesen Gedanken bringt die Kampagne „Live ist Live“ als
Unterstützung für den Live-Sektor in ganz Niederösterreich auf den
Punkt: Regionalkultur passiert dort, wo Menschen sie gemeinsam leben.
„Kultur in den Regionen passiert flächendeckend in den 573 Gemeinden
und der Mai bietet für alle Zielgruppen kompakt viele Angebote,“ so
Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber.

Zwtl.: Tag der Nachbarschaft

Besonders deutlich wird die Kraft des Miteinanders in der
Initiative „Nachbarschaft leben“. Gemeinsam mit dem Land
Niederösterreich setzt die Kultur.Region.Niederösterreich ein
bewusstes Zeichen gegen Einsamkeit und für gelebte Nähe. Am „Tag der
Nachbarschaft“ , dem 29. Mai, sind alle eingeladen, einmal ganz
bewusst auf ihre Mitmenschen zuzugehen – mit einem Dankeschön, einem
Gespräch, einem gemeinsamen Kaffee oder einer kleinen Geste.
Besonders einfach gelingt das mit dem kostenlosen Türhängern „Danke
für die gute Nachbarschaft“, die unter nachbarschaftleben.at bestellt
werden können. Einfach aufhängen, anklopfen – und schon kann aus
einer kleinen Idee ein lebendiges Miteinander entstehen.

Zwtl.: Museen als Treffpunkte

Auch Museen sind Orte der Begegnungen. Beim Museumsfrühling unter
dem Motto „Museen verbinden Menschen“ öffnen vom 1. bis 31. Mai über
180 Museen, Sammlungen und Ausstellungshäuser im ganzen Bundesland
ihre Türen. Sie laden ein, Kunst, Geschichte und Innovation gemeinsam
zu entdecken.

Zwtl.: Was geht ab? im Weinviertel

Mit dem WEIN/4-Festival 2026 verwandelt sich das Weinviertel zur
pulsierenden Kulturregion. Von 6. Mai bis 19. Juli präsentiert das
Festival unter dem Motto „Das geht ab!“ 53 eindrucksvolle Projekte
und rund 180 Veranstaltungen, die aktuelle Themen aufgreifen und
Kultur als lebendigen Dialog erlebbar machen.

Zwtl.: Musik- und Kunstschulen öffnen ihre Türen

Am 8. und 9. Mai, den Tagen der Musik- und Kunstschulen , öffnen
die 113 Musik- und Kunstschulen in Niederösterreich ihre Türen und
laden dazu ein, das breite Angebot hautnah kennenzulernen und sich
umfassend zu informieren. Kinder und Jugendliche zeigen bei
Konzerten, Musicals, Instrumentenvorführungen und Aufführungen ihre
Kreativität. Workshops laden dazu ein, selbst aktiv zu werden und
vielleicht das eigene Talent zu entdecken.

Zwtl.: Lange Nacht der Chöre

Ein klangvoller Höhepunkt ist die „Lange Nacht der Chöre“ am 13.
Mai in Krems. Ab 19.30 Uhr verwandelt sich die Innenstadt in eine
offene Bühne für rund 50 Kurzkonzerte, bei denen Chöre aus ganz
Niederösterreich die Vielfalt der Chorszene hörbar machen.

Zwtl.: Nostalgiemarkt in Radlbrunn

Eine Reise in die Vergangenheit, voller nostalgischer
Erinnerungen verspricht der 2. Nostalgiemarkt in Radlbrunn am 31 Mai.
Liebevoll gestaltete Stände, besondere Fundstücke und ein
vielfältiges Programm lassen Erinnerungen lebendig werden. Highlights
sind die Sonderausstellung mit PEZ- und Tutti-Frutti-Automaten aus
der Sammlung von Ferry Ebert sowie der Auftritt von Fernsehlegende
Udo Huber. Kooperationen mit dem Krahuletz Museum Eggenburg und dem
Wurlitzer Museum Ziersdorf setzen zusätzliche Akzente. Ein großer
Flohmarkt rundet das Angebot ab und macht den Tag zu einem besonderen
Erlebnis für alle Generationen.

Zwtl.: Tag der Regionalkultur

Ebenfalls im Mai wird der „Tag der Regionalkultur“, am 19. Mai,
gefeiert. Er macht sichtbar, wie wertvoll menschlicher Austausch ist
und wie sehr dieser fehlt, wenn Begegnungen, Veranstaltungen und
kulturelle Momente plötzlich nicht mehr stattfinden können. Der Tag
der Regionalkultur ist ein Danke, eine Einladung und auch ein
Auftrag: Kultur vor Ort aktiv mitzugestalten und damit den Lebenswert
der Regionen nachhaltig zu stärken.

So zeigt sich – überall dort, wo Menschen singen, tanzen,
gestalten oder einfach gemeinsam genießen und zuhören entsteht
lebendige Kultur, die verbindet, Sinn stiftet und bleibt.