Stellungnahme der COURAGE Beratungsstellen zum Fall Walter alias Waltraud

Wien (OTS) – „Der Verein COURAGE hat Walter alias Waltraud keinerlei
Unterstützung
für eine Personenstands- und Vornamensänderung ausgestellt“, stellt
Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstellen COURAGE, klar.
„Ebenso hat es keinen Verweis an einen Psychiater gegeben. Dass wir
hier verantwortungsvoll vorgehen, zeigt klar unsere professionelle
Vorgangsweise bei der Diagnostik von Transgeschlechtlichkeit.“

Wahala betont, dass die Berichterstattungen der KRONEN ZEITUNG
und anderer Medien falsch sind und kein Kontakt zur Recherche
hergestellt wurde. Bei COURAGE erfolgt eine fachliche Abklärung durch
transkundige Expert*innen und nach klaren Leitlinien.

„Wir vergeben Stellungnahmen erst nach wissenschaftlich
fundierter Diagnostik, mehreren Gesprächen und interner
Fallkonferenz“, erklärt Wahala und ergänzt: „Im Erstgespräch geht es
nur um eine Informationsvermittlung und eine erste Abklärung. Im Fall
Walter alias Waltraud ist die Person nach dem Erstgespräch nicht mehr
erschienen – daher kam es zu keiner weiteren Begleitung.“

„Wir handeln verantwortungsvoll, wir schützen Betroffene und
verhindern Missbrauch“, erklärt Wahala mit Nachdruck. „Unser Ansatz
ist ein funktionierendes Beispiel dafür, wie professionelle
psychosoziale Arbeit im LGBTIQ-Bereich aussehen muss.“

Eine ausführliche, detailierte Stellungnahme finden Sie auf der
Website der COURAGE Beratungsstellen: https://www.courage-beratung.at