Wien (OTS) – Weltweit fährt der Zug in Richtung sicheres, günstiges
und sauberes
Energiesystem durch Erneuerbare. Aktuelle Gesetze wie das ElWG oder
EABG könnten für Österreichs Transformations-Fahrt in Richtung
sauberem, sicherem und regionalem Strom wichtiger nicht sein – statt
Hürden auf der Strecke braucht es eine Reise „wie auf Schienen“ in
Richtung elektrischer Mobilitäts-Zukunft. Die ÖBB verbinden
Österreichs Regionen – Windkraft ist die treibende heimische Energie-
Kraft für diese Versorgungsleistung.
„Österreichs Windkraftbranche steht bereit, in die
Versorgungssicherheit mit sauberem und verlässlich sicherem Strom für
den größten E-Mobilitätsanbieter des Landes, für Wirtschaft,
Industrie und Haushalte Milliarden zu investieren“ leitet der
Präsident der IG Windkraft Josef Plank auf der 22. Branchenplattform
Windenergie in der „Open Innovation Factory“ des Gastgebers ÖBB-
Infrastruktur AG ein. „Wir sorgen dafür, dass die elektrische Fahrt
auch im Winter zügig vorankommt. Die landesweite Abdeckung mit
erneuerbarem, regionalem Strom für die zunehmende Elektrifizierung
spielt gesamthaft eine immer größere Rolle.“ Gastgeber Johann Pluy,
Vorstand der ÖBB-Infrastruktur AG stellt klar: „Die ÖBB verbinden
Österreichs Regionen – verlässlich, bequem und klimaneutral. Damit
das so bleibt, brauchen wir eine stabile und saubere
Energieversorgung. Windkraft wird dabei zu einem entscheidenden
Antrieb für die Bahn der Zukunft. Als einer der größten
Stromverbraucher und zugleich Erzeuger erneuerbarer Energie in
Österreich, sind wir bereit, beim Ausbau der Windkraft eine führende
Rolle zu übernehmen und gemeinsam mit der Windbranche neue Lösungen
zu entwickeln. Unsere Bahnstromleitungen bieten attraktive
Einspeisemöglichkeiten. Das macht die ÖBB zu einem starken Partner
für den weiteren Ausbau der heimischen Windkraft.“
Heimische Strom-Eigenständigkeit auch im Winter
„ Die Elektrifizierung macht uns unabhängig von Gas-Despoten und
nutzt saubere Energie aus der Region. Windenergie treibt den Motor
für Österreich an“, stellt IG Windkraft-Geschäftsführer Florian
Maringer klar. Gerade im Winterhalbjahr, dann wenn die Windkraft
besonders stark ist, kann die Windenergie Import-Abhängigkeit aus dem
Ausland sukzessive verringern. Jedes einzelne Windrad macht uns in
diesen geopolitisch bedrohlichen Zeiten unabhängiger von fremden Öl-
und Gas-Mächten. Der ambitionierte Ausbau der Erneuerbaren, des
Netzes und der Speicherinfrastruktur ist die einzige Möglichkeit, um
in Österreich langfristig günstigen Strom zu haben. Die Windbranche
ist mittlerweile eine der Säulen österreichischer
Versorgungssicherheit, trägt Verantwortung für das Energiesystem und
leistet auch finanziell große Beiträge – etwa bei der Finanzierung
des Netzausbaus. Der Beschluss der Marktprämie 2026 von vor wenigen
Tagen als wichtiger Faktor für Stabilität und Investitionssicherheit
ist dahingehend sehr positiv zu bewerten. Neue laufende Netz- oder
hohe Netzanschlussgebühren, wie zuletzt im ElWG kolportiert, sind
indes massiv kontraproduktiv für den weiteren Ausbau von sauberer,
heimischer Energie und der Wertschöpfung in Österreichs Regionen.“
Zum morgigen Begutachtungsende des EABG sagt Maringer weiter: „Es
braucht auch die zügige Ausweisung weiterer Flächen für Windkraft in
den Bundesländern, um den nötigen Transformations-Treibstoff für die
angesprochene Elektrifizierung zu haben. Die EU-Kommission hat mit
Schweden jetzt erstmals ein Land verklagt, das im Rahmen der REDIII-
Umsetzungsmaßnahmen, etwa der Flächen-Ausweisung, säumig ist.“
Speicher-Lösungen für heimische Unabhängigkeit
„Der rasche Ausbau des Batteriespeicher ist ein zentraler Faktor
für das Gelingen der Energietransformation. Damit dieser Ausbau
kosteneffizient und im Einklang mit dem Netzausbau erfolgt, braucht
es klare Rahmenbedingungen.“, setzt GreenFinance-Experte und FinGreen
-Managing Partner Lukas Stühlinger fort.
IGW-Geschäftsführer Florian Maringer abschließend: „Die Windkraft
ist – mit einem Anteil am Stromverbrauch, der sich in den nächsten
Jahren sukzessive der 20%-Marke nähern wird – zu einem wichtigen
Pfeiler der Energie-Unabhängigkeit, verlässlichen
Versorgungssicherheit und letztlich zu einem wichtigen
Wirtschaftsfaktor gerade auch abseits der gesättigten Großstädte
geworden. Diese Reise muss ohne Hürden und Verzögerungen
weitergehen“.
Über die IG Windkraft
Die IG Windkraft ist die Interessenvertretung der
österreichischen Windbranche. Heimische Windräder versorgen schon
heute rund 2,6 Millionen Haushalte im Land mit sauberem, unabhängigem
und günstigem Strom. Nach einer aktuellen, repräsentativen Umfrage
befürworten 83 % der Österreicher: innen den Ausbau der Windenergie.
Die IG Windkraft repräsentiert rund 180 in den Regionen verankerte,
meist mittelständische Unternehmen entlang der gesamten
Wertschöpfungskette der Energieform – von der Herstellung über die
Planung und Errichtung bis hin zu Betrieb und Wartung. Die
österreichische Windbranche beschäftigt etwa 8.000 Menschen und hat
in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 1,2 Mrd. Euro pro Jahr
erwirtschaftet. Durch Milliarden-Investitionen stärkt sie den
heimischen Wirtschaftsstandort.





