Wien (OTS) – Anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Wirtschaftliche
Landesverteidigung“ hat das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie
und Tourismus gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
eine gleichnamige Veranstaltung in die WKÖ organisiert. Gemeinsam mit
Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung,
Wissenschaft und den Sozialpartnern wurde die Bedeutung der
wirtschaftlichen Landesverteidigung hervorgehoben sowie der Blick auf
zukünftige Herausforderungen gerichtet.
„Gerade in Zeiten geopolitischer Umbrüche, globaler Krisen und
zunehmender hybrider Bedrohungen ist die wirtschaftliche
Landesverteidigung angesichts aktueller denn je – sie stärkt die
Resilienz und Sicherheit des Wirtschaftsstandortes Österreich,
garantiert eine zuverlässige Versorgung von Bürgerinnen und Bürgern
sowie Unternehmen und sichert die wirtschaftliche
Handlungsfähigkeit“, unterstreicht Wirtschaftsminister Wolfgang
Hattmannsdorfer.
„ Das Wichtigste ist, Resilienz von Anfang an mitzudenken – dazu
gehören etwa eine sichere, nachhaltige Energieversorgung ebenso wie
die Förderung von Innovationen und Start-ups, die mit neuen Ideen und
zukunftsfiten Technologien unsere wirtschaftliche Unabhängigkeit und
Krisenfestigkeit stärken“, ergänzt Staatssekretärin Elisabeth
Zehetner.
„Seit nunmehr fünf Jahrzehnten nimmt Österreich bei der
wirtschaftlichen Landesverteidigung eine echte Vorreiterrolle ein.
Wir setzen auf die Stärke unserer Sozialpartnerschaft, auf die enge
Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Doch ein Jubiläum wie dieses darf kein Grund sein, sich auf den
Erfolgen der Vergangenheit auszuruhen – im Gegenteil: Angesichts der
aktuellen geopolitischen Spannungen und der herausfordernden
wirtschaftlichen Lage ist entschlossenes, gemeinsames Handeln
gefragter denn je“, sagt Andreas Herz, Vizepräsident der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Die Themen der Tagung reichten von Investitionen in die
wirtschaftliche Landesverteidigung über die Rolle der Europäischen
Union bei der Stärkung der Versorgungssicherheit bis hin zur Frage,
wie wirtschaftliche Resilienz als Wachstumsmotor und Standortfaktor
dienen kann. Das klare Ziel ist es, die Bedeutung einer starken und
widerstandsfähigen Wirtschaft als bedeutende Grundlage für die
Handlungsfähigkeit des Staates in Krisenzeiten hervorzuheben.





