Wien (OTS) – „Herr Babler, als Vizekanzler dieses Landes halten Sie
die Zügel in
der Hand“, erinnert Alma Zadić, stellvertretende Klubobfrau der
Grünen den Vizekanzler an seinen Gestaltungsspielraum. Hintergrund
ist die Forderung Bablers, dass das nigerianische Geschwisterpaar
Oshakuade humanitäres Bleiberecht erhalten soll. „Solche Forderungen
sind begrüßenswert, Andreas Babler müsste aber lediglich den Weg zu
seinem Amtskollegen Herrn Karner suchen, um Victoria und Joseph
Oshakuade wirklich helfen zu können“, kritisiert Zadić.
„Was wir dringend brauchen, ist eine legale Möglichkeit für gut
integrierte Menschen wie Victoria und Joseph Oshakuade, in ein
reguläres Aufenthaltsverfahren zu wechseln“, fordert Agnes Prammer,
Menschenrechtssprecherin der Grünen. „Die Politik muss genau diese
Möglichkeiten schaffen, um unnötige Härten gegen gut integrierte
Menschen zu verhindern. Andreas Babler selbst hat das noch im
Wahlkampf gefordert, es liegt an ihm jetzt gemeinsam mit Minister
Karner Lösungen genau dafür zu finden“, erinnert Prammer an die
Wahlversprechen der SPÖ.
Daher richten Zadić und Prammer einen gemeinsamen Appell an
Vizekanzler Babler: „Handeln Sie, anstatt zu fordern!“





