Potsdam (OTS) – Der Countdown hat begonnen: Das
Hasso-Plattner-Institut (HPI) holt in
genau einem Jahr die Top-Talente aus aller Welt nach Deutschland und
richtet 2027 in Potsdam die „International Olympiad in Informatics“ (
IOI) aus. Gemeinsam mit den Bundesweiten Informatikwettbewerben (
BWINF) lädt das HPI vom 12. bis 19. September 2027 zum weltweit
bedeutendsten Informatikwettbewerb in die brandenburgische
Landeshauptstadt ein. Internationale Delegationen mit rund 400
talentierten Schülerinnen und Schülern aus fast 100 Ländern werden
Potsdam in ein pulsierendes Zentrum der globalen Informatik-Zukunft
verwandeln.
Eine Woche der Höchstleistung und des internationalen Austauschs
Seit 1989 entfacht die IOI unter jungen Leuten Begeisterung für
Informatik. Das Ziel: die nächste Generation der Informatik aus aller
Welt zusammenzubringen, um an algorithmischen Lösungen zu arbeiten
und gemeinsam Erfahrungen zu sammeln.
Das wünscht auch Karin Prien, Bundesministerin für Bildung,
Familie, Senioren, Frauen und Jugend, den jungen Gästen: „Dieser
internationale Wettbewerb bietet für sie die Chance, sich
auszutauschen und zu entdecken, welche Möglichkeiten Deutschland für
Studium, Forschung und Innovation bietet. Ich wünsche mir schon
jetzt, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit neuen
Perspektiven, Freundschaften und dem Eindruck nach Hause gehen, dass
Deutschland ein Ort ist, an dem sie ihre Talente entfalten können.
Und ich wünsche mir, dass das in Deutschland noch mehr Begeisterung
für Informatik, für Künstliche Intelligenz und für Innovation weckt –
vielleicht ist eure nächste große Idee genau die, die unsere digitale
Zukunft verändert. Also: Seid neugierig, lernt voneinander und lasst
euch inspirieren.“
Der Wettbewerb findet 2027 in der Potsdamer Metropolis Halle
statt und fordert gebündelte Exzellenz: Jedes der teilnehmenden
Länder entsendet vier seiner Ausnahmetalente. In zwei Runden gilt es,
je drei hochkomplexe, algorithmische Aufgabenstellungen zu knacken,
um eine Medaille zu erkämpfen. Doch die IOI ist weit mehr als nur ein
Wettkampf: Neben den Prüfungsrunden stehen spannende Exkursionen,
intensiver kultureller Austausch und wertvolles Networking mit
hochkarätigen IT-Expertinnen und -Experten sowie zukunftsorientierten
Förderinnen und Förderern im Mittelpunkt. Potsdam bietet den
internationalen Gästen eine inspirierende Kulisse für interkulturelle
Begegnungen abseits der Prüfungsrunden
Potsdam als Austragungsort
Ein besonderer Moment auch für Dr. Benjamin Grimm, Minister der
Justiz und für Digitalisierung des Landes Brandenburg: „Dass die IOI
2027 nach Deutschland und nach Potsdam kommt, ist eine große
Auszeichnung und zugleich eine besondere Chance. Wir können jungen
Informatiktalenten aus aller Welt zeigen, was unseren Wissenschafts-
und Digitalstandort auszeichnet, und zugleich noch mehr junge
Menschen in Deutschland für Informatik und digitale Technologien
begeistern. Ich freue mich sehr darauf, die besten
Nachwuchsinformatikerinnen und -informatiker der Welt in Brandenburg
willkommen zu heißen.“
1992 war die Internationale Informatik-Olympiade das letzte Mal
zu Gast in Deutschland – damals in Bonn. 35 Jahre später ist Potsdam
Austragungsort des Wettbewerbs.
Noosha Aubel, Potsdams Oberbürgermeisterin, freut sich ebenfalls
auf das Ereignis: „Die Internationale Informatik-Olympiade bringt die
besten jungen Informatiktalente der Welt nach Potsdam und ist damit
ein starkes Zeichen für die Bedeutung von Bildung, Innovation und
internationalem Austausch. Dass die Informatik-Olympiade IOI nach 35
Jahren wieder in Deutschland stattfindet und vom Hasso-Plattner-
Institut in Potsdam ausgetragen wird, erfüllt uns mit Stolz. Sehr
gerne habe ich die Schirmherrschaft für die IOI 2027 übernommen und
freue mich schon heute darauf, die rund 400 jungen Menschen aus aller
Welt in Potsdam willkommen zu heißen. Ich bin gespannt auf ihre
Ideen, ihren Enthusiasmus und den internationalen Austausch, der
diese besondere Veranstaltung prägen wird.“
Die IOI 2027 stärkt die internationale Strahlkraft der Region als
Magnet für Talente der Zukunft und unterstreicht Potsdams Rolle als
wegweisender Ort für Wissenschaft und Technologie.
Dr. Wolfgang Pohl, BWINF-Geschäftsführer, erklärt: „Deutschland
steht bislang nicht im Kern der Aufmerksamkeit des Informatik-
Spitzennachwuchses; noch sind die USA und vielleicht Großbritannien
die Traumziele. Aber Trump und Brexit bringen diese Vorlieben ins
Wanken. Mit der IOI 2027 können Deutschland und insbesondere das
Hasso-Plattner-Institut als Ausrichter zeigen, dass Talente aus aller
Welt in Deutschland willkommen sind und hier hervorragende
Möglichkeiten für Studium und Karriere vorfinden.“
Die Mission des HPI als Gastgeber
Die IOI bringt die besten jungen Informatiktalente der Welt
zusammen. Das HPI möchte diesen besonderen Moment nutzen, um
Begeisterung für Informatik zu wecken, Talente zu fördern und junge
Menschen zu inspirieren, die digitale Zukunft selbst mitzugestalten.
Dazu sagt Prof. Dr. Tobias Friedrich, Dekan und Geschäftsführer
des HPI: „Die IOI 2027 auszurichten, ist für das HPI eine große Ehre
und Verantwortung. Wir freuen uns darauf, die besten jungen
Programmiertalente aus aller Welt in Potsdam willkommen zu heißen.
Gerade in Zeiten generativer KI ist es wichtig, dass junge Menschen
selbst algorithmische Lösungen entwickeln. Denn wer die Zukunft
gestalten will, muss Probleme erkennen, die richtigen Fragen stellen
und eigenständig denken können. Wenn dabei junge Menschen aus
unterschiedlichen Ländern und Kulturen zusammenkommen, voneinander
lernen und Freundschaften schließen, wird die IOI zu einem Erlebnis,
das weit über das Programmieren hinausgeht.“
Über das Hasso-Plattner-Institut
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