Wien (OTS) – Eine Finanzpolizistin des Amts für Betrugsbekämpfung
wurde am
Dienstagmorgen auf dem Weg zu ihrem Dienstantritt in Kitzbühel Zeugin
eines Verkehrsunfalls und reagierte sofort.
Nachdem sie eine Notbremsung eines entgegenkommenden Fahrzeugs
wahrgenommen hatte, bemerkte sie eine verletzte und blutende Frau bei
einem Zebrastreifen. Die Beamtin hielt umgehend an, schaltete das
Blaulicht ein und eilte der Verletzten zu Hilfe.
„Dieser Vorfall unterstreicht das vielseitige Engagement der
Finanzpolizei, das weit über ihre regulären Aufgaben hinausgeht. Das
machte die Kollegin durch ihr rasches Eingreifen deutlich, wofür ich
ihr herzlich danke“, so Finanzminister Markus Marterbauer.
Ein ebenfalls hinzugekommener Arzt forderte sie auf, die
Rettungskette in Gang zu setzen. Die Finanzpolizistin setzte den
Notruf ab und folgte den Anweisungen der Leitstelle bis zum
Eintreffen von Rettung und Notarzt.
Das schnelle und besonnene Handeln der Beamtin zeigt, dass die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Finanzpolizei auch abseits ihrer
eigentlichen Kontroll- und Ermittlungsaufgaben Verantwortung
übernehmen. Durch ihre Tätigkeit im Außendienst geraten
Finanzpolizistinnen und Finanzpolizisten immer wieder in Situationen,
in denen rasches Handeln gefragt ist. Auch in solchen Momenten
leisten sie mit Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein
einen wichtigen Beitrag.